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Lösungsfokussierte Führung: Das Ziel vor Augen

Unser Artikel, der in der Juli/August 2015 Ausgabe von PersonalSCHWEIZ erschienen ist, gibt es jetzt auch online:

Der Wettbewerbsdruck und die hohen Anforderungen an die Führung fordern ein neues Führungsverständnis. Lösungsfokussierte Führung ist effektiv und stellt die Mitarbeitenden ins Zentrum.

Moderne Führung muss weg vom heu­tigen «Managen»
Die Anforderungen an Führungskräfte sind hoch. Sehr gute Resultate sind Pflicht, und das in einer dynamischen und sich schnell verändernden Welt. Zudem haben Mitarbeitende steigende Ansprü­che an gute Mitarbeitendenführung und wählen je länger, je mehr Unternehmen auch danach aus. Um engagierte Mitar­beitende anzuziehen und längerfristig zu binden und gleichzeitig sehr gute Resulta­te zu erzielen, braucht es einen Führungs­stil, der die Mitarbeitenden ins Zentrum stellt und gleichzeitig sicherstellt, dass die anspruchsvollen Ziele erreicht werden.

Moderne Führung muss weg vom heu­tigen «Managen» (maneggiare: an der Hand führen) hin zu einer Form von Leadership, bei der Führungskräfte die Mit­arbeitenden optimal unterstützen, ihr Po­tenzial zu entfalten und auch zu nutzen. Lösungsfokussierte Führung wird diesem Anspruch besonders gut gerecht, da sie sowohl eine hohe Mitarbeitenden- als auch eine ausgeprägte Aufgabenorien­tierung aufweist.

Studien zum Employee Engagement zei­gen klar auf, was Mitarbeitende brau­chen, damit sie ihre volle Leistungsfä­higkeit ins Unternehmen einbringen. Mitarbeitende wollen:

  • einen wichtigen Beitrag zum Unterneh­menserfolg leisten,
  • von ihren Vorgesetzten als Menschen anerkannt werden,
  • in ihrer Entwicklung gefördert werden sowie
  • einen klaren, verbindlichen Rahmen vorfinden, in welchem ihre Arbeits­kollegen ebenfalls eine hohe Qualität erbringen wollen.

Wirkungsvoll dank Lösungsfokus
Lösungsfokussierte Führung ist äusserst effektiv und deckt diese vier Punkte voll­umfänglich ab. Der Kern ist eine etwas andere Haltung Problemen gegenüber, als wir dies gewohnt sind. Während wir gelernt haben, dass wir Probleme ana­lysieren müssten, um diese auch lösen zu können, geht dieser Ansatz einen schnelleren und zukunftsorientierteren Weg. Er fokussiert konsequent auf die gewünschte Zukunft, vorhandene Stär­ken und Ressourcen sowie auf sinnvolle nächste kleine Schritte. Führungskräfte, die so führen, unterstützen ihre Mitarbei­tenden bei der Lösungsfindung durch die richtigen Fragen, welche die Mitarbeiten­den von der Problem- auf die Lösungs­ebene führen. Statt zu fragen «Was läuft schief?» interessiert vielmehr:

  • ein attraktives und detailliertes Zielbild («Was wollen wir genau? Was wird dann anders sein?»),
  • das Bewusstwerden der eigenen Stär­ken und Ressourcen («Was funktioniert bereits gut? Was können wir gut?»)
  • sowie das Entwickeln von kleinen, rea­listischen nächsten Schritten, die auch tatsächlich umgesetzt werden und uns in Richtung unseres Zieles bringen («Was wäre ein erster kleiner Schritt in die gewünschte Richtung?»).

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Ein kleiner Unterschied, der einen Unterschied macht…

Mitarbeitende wertschätzen

Eine schöne Geschichte einer Kursteilnehmerin:

„Im Rahmen eines Mitarbeitergesprächs habe ich mich bei einer Mitarbeiterin bedankt für ihren Einsatz am Arbeitsplatz und ganz besonders für ihre Unterstützung von Kollegen anderer Abteilungen, die sie von sich aus leistet ohne Aufforderung meinerseits und ohne diese Unterstützung an die große Glocke zu hängen. Es ist mir auf Umwegen zu Ohren gekommen, dass sie ohne zu zögern einspringt bei Engpässen und auch Tätigkeiten übernimmt, die nicht zu ihrem Arbeitsbereich gehören.

Im ersten Moment zeigte sie sich überrascht von meiner Kenntnis und sie war zunächst etwas irritiert. Ich habe die Mitarbeiterin bislang eher als kritische Persönlichkeit wahrgenommen, die sich des Öfteren benachteiligt fühlt.

Am Ende des Gesprächs hat sie sich bei mir bedankt und geäußert, dass mein Lob ganz wichtig für sie ist. Sie war sehr gerührt und hatte zu meiner Überraschung tatsächlich Tränen in den Augen.

 Was hat funktioniert:

  • Die positiven Eigenschaften der Mitarbeiterin wurden fokussiert und ihre Stärken angesprochen.
  • Die Motivation der Mitarbeiterin ist in meinen Augen nochmals verbessert worden.

 

Was habe ich besonders gut gemacht:

  • Ich habe der Mitarbeiterin ein angemessenes positives Feedback gegeben ohne Übertreibungen.
  • Sie hat sich dadurch wahrgenommen und  wertgeschätzt gefühlt.

 

Meine nächsten Schritte:
Was mir positiv auffällt, möchte ich zukünftig noch öfters aussprechen und nicht nur wohlwollend zur Kenntnis nehmen.“

Ein Praxishinweis vom Zentrum für lösungsfokussierte Führung

Besonders interessant erscheint uns, dass Wertschätzung sowohl als „miteinander nett sein“ gesehen werden kann und auch als Weg, Funktionierendes sichtbar zu machen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Mitarbeitenden dieses Funktionierende Element als Unterschied wahrnehmen,  der für die Führungskraft einen Unterschied macht, und damit auch, dass die Mitarbeitenden, mehr davon tun können und auch wollen.

Möchten Sie Funktionierendes sichtbar und nutzbar machen, dann lohnt es sich, den Mitarbeitenden detailliert zu erzählen, welches gezeigte Verhalten Sie schätzen und wie dies für Sie einen Unterschied macht. Dies hilft den Mitarbeitenden zu erkennen, was es ist, von dem sie mehr machen können

Zum Beispiel so: „Das hast du gut gemacht. Ich schätze es sehr, wie du die Teilnehmenden informiert hast und du die Sitzung strukturiert hast. Hilfreich fand ich u.a. die Agenda…“ im Vergleich zu nur „Das hast du gut gemacht.“

Problem- oder Lösungsfokussierung? Top, die Wette gilt…

Wetten, dass…

  1. Sie problemorientierte und lösungsfokussierte Fragen innert weniger Sekunden unterscheiden können?
  2. Sie den Unterschied zwischen problemorientierten und lösungsfokussierten Fragen auch ganz klar spüren?
  3. Und Sie sich anschliessend fragen, wie Sie mehr Lösungsfokus in Ihr Leben integrieren können?

Top, die Wette gilt!

1. Ordnen Sie folgende 10 Fragen den Kategorien „Problemorientierung“ und „Lösungsfokussierung“ zu. Fünf Fragen gehören zur einen Kategorie, 5 Fragen zur anderen.

5 Fragen Bild

Wie lange haben Sie gebraucht? Wir sind sicher, dass Sie dies schnell und richtig gelöst haben. Hier ist die Auflösung:

5 Fragen Lösung

 

2. Wählen Sie nun ein Anliegen aus, bei dem Sie Fortschritte erzielen möchten. Denken Sie an Ihr Anliegen und

  • lesen Sie sich jetzt die fünf problemorientierten Fragen laut vor. Achten Sie dabei nur darauf, wie es sich anfühlt, wenn Sie die  5 Fragen hören und 2-3 Sekunden auf sich wirken lassen. Beantworten Sie die Fragen nicht.
  • Lesen Sie sich anschliessend die fünf lösungsfokussierten Fragen laut vor und achten Sie darauf, wie sich diese anfühlen.

Welche Unterschiede haben Sie entdeckt?

In unseren Seminaren erzählen uns die Teilnehmenden bei dieser Übung ausnahmslos, dass sich die problemorientierten Fragen schwer anfühlen, dass Sie eher handlungsunfähig machen, dass es vorwiegend um Dinge geht, die nicht mehr beeinflusst werden können und nunmal so sind. Wogegen die lösungsfokussierten Fragen Hoffnung geben, sich leicht anfühlen, damit bereits erste Ideen entstehen, diese somit handlungsfähiger machen sowie die Teilnehmenden bei diesen Fragen Zuversicht und eine Art Aufbruchstimmung verspüren.

Welche Unterschiede haben Sie entdeckt? Unabhängig davon, wie Sie diese benennen, sind wir sicher, dass Sie den Unterschied der beiden Fragearten klar spüren!

3. Von welchen Fragen – problemorientierten oder lösungsfokussierten – möchten Sie mehr in Ihrem Leben? Und wann beginnen Sie damit, sich diese konsequent zu stellen?

Mit dem Kartenset „Lösungen au der Spur – 50 wirkungsvolle Fragen für Führungskräfte“ haben Sie ein einfaches Werkzeug mit 50 lösungsfokussierten Fragen für Ihre Praxis. Wenn Sie mehr über Lösungsfokus lernen möchten, bietet das Buch „Lösungen auf der Spur – Wirkungsvolle Führung dank Lösungsfokus“ einen guten Einstieg.

Lösungsfokussierte Gesprächsführung – meine aktuellen Lieblingsinteraktionen

Lösungsfokussierte Gespräche können sehr vielfältig sein. Der Fokus auf die gewünschte Zukunft, bereits Funktionierendes, kleine nächste Schritte ermöglicht eine grosse Vielfalt an möglichen Interaktionen in der Gesprächsführung. In den letzten 11 1/2 Jahren meiner lösungsfokussierten Gesprächspraxis haben sich meine Lieblingsinteraktionen immer wieder verändert. Obwohl kein Gespräch genau gleich abläuft, möchte ich euch trotzdem gerne meine aktuellen Lieblingselemente vorstellen, die sich v.a. in Gesprächen mit Fach- und Führungskräften bewährt haben, mit dem Bewusstsein, dass sich diese rasch wieder ändern können:

1.) Begin with the end in mind: „Stell dir vor, unser Gespräch/unsere Gespräche haben sich wirklich gelohnt und du bist in naher Zukunft genau dort, wo du stehen möchtest. Was wird dann anders sein? Was wirst du dann anders tun? Wofür wird es sich gelohnt haben heute zusammen zu sitzen?“ -> Nachfragen, z.b. mit „Was wirst du dann noch anders tun?“, mit dem Ziel ein möglichst detailliertes Zielbild zu ermöglichen und Ideen für nächste Schritte zu generieren.

2.) Funktionierendes Verhalten sichtbar machen und erkennen: „Ich bin überzeugt, dass du schon ganz viel getan hast resp. auch jetzt machst, was dich näher an dein Ziel bringt. Was hast du schon gemacht resp. machst du bereits, was funktioniert? Was noch? Was hast du sonst noch gemacht, was hilfreich war? Wann hat es besonders gut funktioniert? Was hast du dort getan?“ -> Nachfragen, z.B. mit „Was hat noch funktioniert?“, mit dem Ziel möglichst viel sichtbar zu machen, was funktioniert resp. bereits mal funktioniert hat. Ich lasse meine Gesprächspartner das Funktionierende i.d.R. auf einem Flipchart oder A4-Blatt aufschreiben, z.B. als Liste oder als Mind-Map.

3.) Kleiner nächster Schritte: „Was davon möchtest du in den nächsten Tagen ausprobieren resp. allenfalls vermehrt tun oder wieder tun? Woran resp. wie werden deine Mitarbeitenden/KollegInnen dies erkennen?“  -> allenfalls nach Situationen in nächster Zeit fragen, in denen dieses Verhalten geübt werden kann.

4.) Wertschätzende Rückmeldung: z.B. in folgender Form: „Mich beeindruckt, wie du … (bereits funktionierendes Verhalten benennen)… Dein nächster Schritt, …(Verhalten benennen)… stimmt mich sehr zuversichtlich, dass du in nächster Zeit deinem Ziel näher kommst/Fortschritte erzielst/weiter kommst.“

5.) Zu Münzwurf-Experiment einladen: „Ich möchte dich gerne zu einem Experiment einladen. Hast du Lust dazu? Es ist ein Prophezeiungsexperiment. Das Experiment geht wie folgt:  (Portemonnaie öffnen, eine Münze auswählen lassen, diese in die Luft werfen und wieder auffangen und mit der Seite starten, die oben liegt, z.B. mit Kopf) Du wirfst die Münze in den nächsten zwei Wochen jeweils am Morgen, wenn du aufstehst. Kopf bedeutet, dass die Münze prophezeit, dass du es an diesem Tag schaffst, etwas zu tun, was dich deinem Ziel näher bringt, z.B. das Verhalten, dass du oben als nächsten Schritt erwähnt hast, zu zeigen. Zahl bedeutet, dass du dies nicht schaffst. Am Abend schaust du auf den Tag zurück: Wenn die Münze am Morgen Kopf gezeigt hat und du es auch tatsächlich geschafft hast, bekommst du einen Punkt. Wenn Sie Zahl gezeigt hat und du es nicht geschafft hast, bekommst du ebenfalls einen Punkt. Also immer dann, wenn sich die Prophezeiung als richtig erweist, erhältst du einen Punkt. Am Ende der zwei Wochen sendest du mir ein Email mit der Anzahl Punkte, die du erreicht hast. Ok?“ – Das Experiment hat das Ziel, dass das Gegenüber den Fokus in der nächsten Zeit auf eine spielerische Art und Weise aufrecht erhält. Die Anzahl der Punkte ist dabei weniger relevant als die Tatsache, dass das Gegenüber in der nächsten Zeit seine (neuen) Verhaltensweisen freudvoll ausprobieren und üben kann.

6.) Zum Schluss – Hilfreiche Gesprächselemente bewusst machen: „Was war in diesem Gespräch für dich besonders hilfreich?“ -> Diese Frage hilft einerseits dem Gesprächspartner bewusst zu machen, was für ihn hilfreich und nützlich war. Oft kann dies dann auch bewusster im Alltag angewendet werden. Andererseits geben die Antworten dem Fragenden Hinweise für nützliche Interaktionen in Zukunft.

 

Ich freue mich sehr auf Rückmeldungen: Was funktioniert bei dir? Was für Erfolgsgeschichten hast du mit diesen lösungsfokussierten Interaktionen gesammelt?

 

 

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Fortschritte beim Fortschreiten erzielen – Spazieren für kreativere Lösungen!

Spazieren gehen fördert die Fantasie! Schon eine kurze Runde reicht aus.

Wann spazieren Sie Ihre nächste Sitzung?

Es ist allgemein bekannt, dass Bewegung den Körper und auch den Geist fit hält. Es geht jedoch noch einfacher – Schon einfaches Gehen beflügelt die Kreativität, wie eine Studie der kalifornischen Santa Clara University herausfand: Das Team um Daniel Schwartz  bat 179 Studenten, zwei kreative Wortspiele zu lösen. Im ersten mussten sie für ein Objekt möglichst viele neue Anwendungen finden. Bei dem zweiten handelte es sich um einen klassischen Wort-Assoziationstest. Dabei sollten die Testpersonen für drei Wörter jeweils eines finden, das mit allen dreien kombiniert werden kann. In verschiedenen Durchgängen lösten die Studenten diese Aufgaben einmal im Sitzen, einmal auf dem Laufband und einmal während eines Spaziergangs an der frischen Luft.

Im zweiten Test, in dem vor allem Konzentration und Kombinationsgabe gefragt waren, schien das Gehen keine Vorteile zu bringen. Hier schnitten die sich bewegenden Probanden sogar eher etwas schlechter ab. Anders dagegen im ersten Test, in dem Kreativität und neue Einfälle gefragt waren: Hier schnitten die Probanden deutlich besser ab, wenn sie dabei gingen. Dabei machte es keinen Unterschied, ob dies draussen oder auf dem Laufband geschah. In beiden Fällen fielen den Probanden mehr und kreativere Ideen zu den Objekten ein.

Ein weiteres Experiment zeigte, dass ein Spaziergang die Kreativität nicht nur aktuell, sondern auch längerfristig fördert. Denn absolvierten die Teilnehmer den Test nachdem sie von einem Spaziergang zurückgekommen waren, schnitten sie noch fast genauso gut ab als wenn sie direkt dabei gingen.

Wann spazieren Sie mit Ihrem Team zu kreativeren Lösungen anstatt im Sitzungzimmer zu sitzen? Versuchen Sie es: Gehen Sie hinaus an die frische Luft mit Ihren Mitarbeitenden und besprechen Sie neue Lösungen im Gehen – So erzielen Sie Fortschritte beim Fortschreiten!

Diese und weitere „Führungstricks“ finden Sie auch hier: http://www.solutionfocusedleadership.com/die-leadershipausbildung-loesungsfokussierter-leaderloesungsfokussierte-leaderin-2015/

Die Leadershipausbildung: “Lösungsfokussierter Leader/Lösungsfokussierte Leaderin” 2015

Die Leadershipausbildung: Lösungsfokussierter Leader/Lösungsfokussierte Leaderin
9 Tage | 3 Module à 3 Tage | Nächste Durchführung: 5.-7. März 2015, 23.-25. April 2015 und 11.-13. Juni 2015  auf der Gersberg Alm bei Salzburg


Kommen Sie in dieser 9-tägigen Ausbildung mit auf eine Reise in die Welt der lösungsfokussierten Führung: Lernen Sie einen wirkungsvollen Führungsstil kennen, der das gesamte Potential Ihrer Mitarbeitenden nutzbar macht und mit dem Sie sehr effektiv zu guten Resultaten kommen. Entdecken Sie einen Ansatz der sowohl die effiziente Zielerreichung als auch die Mitarbeitenden wertschätzend ins Zentrum stellt!

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In Modul 1 (5.-7. März 2015)

  • lernen Sie die Annahmen, die Werkzeuge sowie die Einsatzmöglichkeiten des lösungsfokussierten Ansatzes für Ihre individuelle Führungssituation kennen.
  • erleben und erlernen Sie die Tricks und Kniffs der lösungsfokussierten Gesprächsführung, damit Sie Ihre Mitarbeitenden in Zukunft bei ihren Anliegen erfolgreich coachen und begleiten können.
  • erarbeiten Sie Ihre persönliche (Führungs-)Vision als Wegweiser und Leitstern für Ihre zukünftigen Führungshandlungen.

Im Rahmen von Modul 2 (23.-25. April 2015)

  • vertiefen Sie Ihre lösungsfokussierten Gesprächskompetenzen.
  • lernen Sie den lösungsfokussierten Ansatz auf Ihre Alltagsinteraktionen mit Ihren Mitarbeitenden anzuwenden.
  • entdecken Sie, wie Sie damit die Resilienz Ihrer Mitarbeitenden stärken.
  • arbeiten wir gemeinsam im Rahmen von Coaching, Supervision und Fallarbeit an Ihren individuellen Anliegen und Anwendungsgebieten.

In Modul 3 (11.-13. Juni 2015)

  • lernen Sie, wie Sie durch Lösungsfokussierung die Wirkung unterschiedlichster Führungsinstrumente erhöhen können.
  • erleben Sie die Wirkung lösungsfokussierter Sitzungsgestaltung.
  • optimieren Sie Ihre jährlichen Mitarbeitergespräche und Leistungsbeurteilungen.
  • führen Sie als Zertifizierung ein Coachinggespräch durch und präsentieren Ihre optimierten Führungsinstrumente.

Abschluss: Zertifikat „Lösungsfokussierter Leader / Lösungsfokussierte Leaderin“


Kosten:
Ausbildungsgebühr inkl. Übernachtung: CHF 7’500.– oder € 6000.– zzgl. 8% MwSt.
Die Ausbildungsgebühr umfasst die Kosten für 9 Tage Ausbildung, sämtliche Unterrichtsmaterialien sowie 6 Übernachtungen (jeweils von Donnerstag auf Samstag) inkl. Frühstücksbuffet im „Romantik Hotel und Restaurant – Die Gersberg Alm“. Weitere Übernachtungen müssen bei Hotel direkt gebucht und bezahlt werden.

Seminarpauschale: Die Verpflegung durch den Tag (exkl. Abendessen) wird den Teilnehmenden im Rahmen einer Seminarpauschale von €51/Tag direkt vom Hotel verrechnet.

Abendessen: Das Abendessen wird den Teilnehmenden direkt vom Hotel in Rechnung gestellt.


Anmeldeschluss: 8. November 2014


Ort/Anreise:
Ort: Die Ausbildung findet im „Romantik Hotel & Restaurant – Die Gersberg Alm“ bei Salzburg statt. Die Gersberg Alm gehört zu den führenden Häusern in Salzburg. Erleben Sie in stilvolle Ruhe in den neu renovierten Zimmern. Der Blick auf die Stadt ist einzigartig und verstärkt den Eindruck: die Alm ist eine besondere Adresse.

Anreise mit dem Auto: Die Gersberg Alm befindet sich ca. 5 Kilometer oberhalb von Salzburg und ist gut mit dem Auto erreichbar. Mehr zur genauen Anreise finden Sie hier: http://www.gersbergalm.at/de/anreise/ Vor dem Hotel hat es genügend kostenlose Parkplätze.

Anreise mit dem Zug: Ab dem Hauptbahnhof Salzburg bringt Sie ein Taxi (ca. € 20.–) oder der Postbus Nr. 150 Fuschl/Bad Ischl innerhalb von ca. 10-15 Minuten zur Gersberg Alm (ca. 3.4 Km).

Anreise mit dem Flugzeug: Ab dem Flughafen Salzburg W.A. Mozart bringt Sie ein Taxi (ca. €35) in ca. 20-30 Minuten zur Gersberg Alm (ca. 7.8 Km). Oder Sie nehmen zuerst die öffentlichen Verkehrsmittel zum Bahnhof und steigen dort in den Postbus Nr. 150 in Richtung Fuschl/Bad Ischl ein.


Anmeldung/Fragen:
Kontaktieren Sie uns bei Fragen unverbindlich oder melden Sie sich direkt bei einem der beiden Kursleitenden verbindlich an:

Elfriede Juliana Czerny  & Dominik Godat
Elfie      Dominik

Dominik Godat | Godat Coaching GmbH
coaching@godat.ch | +41 76 420 19 18
Mattli 14 | CH-6365 Kehrsiten

Elfriede Juliana Czerny
coaching@elfieczerny.at | +43 699 105 06171
Breitenfelder Gasse 18/15 | A-1080 Wien

Wie fördern lösungsfokussierte Führungskräfte eine „Atmosphäre des Vertrauens“? | How to create an atmosphere of trust

trust

German (ENGLISH BELOW)

Im Rahmen des „Solution Focused Leadership Survey“ wurden Führungskräfte u.a. befragt, wie sie eine „Atmosphäre des Vertrauens“ (an atmosphere of trust) schaffen:

  • „Ich versuchte es, in dem ich Dinge delegierte, die ich zuvor nicht delegierte“
  • „Lächeln“
  • „Ich beschuldige die Mitarbeitenden nicht mehr, wenn was falsch läuft, sondern schaue mit ihnen gemeinsam, was  wir tun können.“
  • „In dem ich ein guter Zuhörer bin und mein Wort halte“
  • „Ich liess es wie ein Spiel aussehen, bei dem das Risiko zu scheitern gemildert wurde“
  • „präsent sein, zuhören und vertrauen, dass er Entscheidungen treffen würde, die für alle Betroffenen gut sind, ihm Raum geben, um Dinge durchzudenken, nicht fordernd sein“
  • „In dem ich klar machte, dass Dinge nur geschehen, wenn (a) genug Leute dies wollen und auch bereit sind, dies Wirklichkeit werden zu lassen und (b) wenn sie die Unterstützung der Steuerungsgruppe suchen und erhalten.“
  • „Aufrichtige Komplimente, die ich mit Beispielen belegte,  erhöhten das Vertrauen.“
  • „Ich teile offen die Erfolge und Misserfolge mit meinem Team und meinem Vorgesetzten“
  • „In dem ich zuhöre, Zeit in ihrer Welt verbringe, hingehe und sehe sowie das was bereits funktioniert herausstreiche und lobe.“
  • „Ich gab ihm Zeit und Raum, um zu sprechen und hörte ruhig zu“
  • „Authentisch und offen darüber sprechen, was es bei mir auslöst und Feedback auf eine respektvolle und objektive Art geben“
  • „Verlässlichkeit über längere Zeit aktiv vorgelebt“
  • „Absichten offen mitteilen und die Absichten anderer wertschätzen“
  • „Zuhören, mehr als selber sprechen“
  • „In dem ich ihnen vertraue“
  • „Empathie, da sein, zuhören“

Was funktioniert bei dir? Wie schaffst du es, eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen? Bitte teile uns mit, was du machst, damit wir voneinander lernen können.

Nimm an Erfahrungsaustauschen wie diesem teil und werde Mitglied in unserer online Community hier…

Mehr Erfahrungen wie diese findest du auch hier…

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English (GERMAN ABOVE)

Within the „Solution Focused Leadership Survey“ leaders were asked how they create an atmosphere of trust:

  • „I just tried it by delegating things I hadn’t delegated before“
  • „Smile“
  • „I don’t accuse of mistakes and just try to think together what to do“
  • „By being a good listener and keeping my word“
  • „Made it look like a game where risks for failure were mitigated“
  • „being present, listening and placing trust in him that he would make the decision that was best for all concerned, giving him room to think things through, not being demanding“
  • „By making it clear that things could only happen (a) if enough people wanted it to happen and were willing to make it happen and (b) if they sought and received the support of the Steering Group.“
  • „With genuine compliments backed by examples, it improved the trust“
  • „share openly success and failures with my team and my boss“
  • „By listening, spending time in their world, going and seeing, affirming what is already working“
  • „Giving time and space for him to talk and me staying silent“
  • „Being authentic and open about what triggers. And giving feedback in a respectful objective way“
  • „Verlässlichkeit über längere Zeit aktiv vorgelebt“
  • „be explicit about intentions and value the intentions of others“
  • „Listening to them more rather than speaking myself“
  • „by trusting them“
  • „empathy, being there, listening“

What works in your practice? How do you manage to create an atmosphere of trust? Please share with us, what you do, so we can learn from each other.

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Lösungsfokussierte Führung: Workshop Resultate – Veranstaltung an der Uni Wien mit Christine Hoffmann vom 24. Januar 2014

Am 24. Januar 2014 durfte ich eine Veranstaltung zu lösungsfokussierter Führung an der Uni Wien zusammen mit Christine Hoffmann moderieren. Die angehenden Arbeitspsychologinnen erhielten die Ausgangslagen der Erfolgsgeschichten  aus meinem Buch „Lösungen auf der Spur – Wirkungsvoll führen dank Lösungsfokus“ (ab Seite 154) und „mussten“ Ihr eigenes Vorgehen als Führungskraft entwickeln.

Ich bin noch immer sehr beeindruckt von den Resultaten – Schau selber:  Lösungsfokussierte Führung: Workshop Resultate – Veranstaltung an der Uni Wien mit Christine Hoffmann vom 24. Januar 2014 weiterlesen