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SF Live Podcast – Episode #2 – Interview mit Joachim Welter und Michael Eisele – LBZ St. Anton

SF Live Podcast – Episode #2 – Interview mit Joachim Welter und Michael Eisele – LBZ St. Anton

Solution Focus live “Conversations with Leaders” – Episode #2

Interview: Dominik Godat with Joachim Welter & Michael Eisele | Intro & Outro: Elfie Czerny |Music: www.bensound.com

Lösungsfokus wird im LBZ St. Anton in Riegel gelebt. Das Lösungsorientierte Bildungs-, Beratungs- und Betreuungszentrum (LBZ) St. Anton hat sich seit 2006 als Gesamtorganisation der Lösungsorientierung verschrieben. Joachim Welter, Leiter des LBZ St. Anton, und Michael Eisele, Schulleiter des LBZ St. Anton, haben diesen organisationalen Wandel massgeblich mitgestaltet. In dieser Episode teilen die Beiden ihre Erfahrungen und erzählen, wie sie in Führung, Schule und in der Organisation Lösungsorientierung leben. Im Gespräch machen sie sehr eindrücklich sichtbar, wie sie Menschen wertschätzend begegnen, sie als Expertinnen und Experten für ihr Leben wahrnehmen und wie es ihnen gleichzeitig gelingt einen klaren Rahmen zu setzen, der für ein erfolgreiches unternehmerisches Handeln und eine produktive Zusammenarbeit ebenso wichtig ist.

„Meine Haltung bestimmt meinen Umgang mit der Person, d.h.[…] ich werde auch in einer konflikthaften Situation versuchen Elemente mit hineinzubinden, die ich beachtlich an ihr finde oder an ihrem Handeln. Und ich werde in der Sache aber genauso deutlich sagen was hier gilt und wo ein möglicher Übertritt oder Heraustritt aus dem Rahmen vorliegt. Immer mit der Zielsetzung, wie kann es gelingen wieder in den Rahmen zu kommen.“ Joachim Welter, Gesamtleiter des LBZ St. Anton zum Zusammenspiel zwischen Haltung und Rahmen

“Eine hohe Beteiligung und Selbstverantwortung auch für die Mitarbeiter zu schaffen, ist ein Element, was zum Gelingen dazugehört.” Michael Eisele, Schulleiter des LBZ St. Anton

In dieser Folge erkunden Dominik, Joachim und Michael

  • was die Worte der Anerkennung sind und wie diese im LBZ ST. Anton genutzt werden.
  • wie es ihnen gelingt, dass ein Instrument wie die „Worte der Anerkennung“ im Alltag genutzt wird und auch nach 5-6 Jahren immer noch nützlich bleibt.
  • was der Entwicklungszielkreis ist und wie dieser im LBZ St. Anton Anwendung findet.
  • wie es dazu kam, dass sich das LBZ St. Anton als Gesamtorganisation dem Lösungsfokus verschrieben hat.
  • was sie in der Übergangsphase hin zu einer lösungsfokussierten Organisation gemacht haben, was hilfreich war, dass Lösungsfokus nun in allen Bereichen gelebt wird.
  • wie es funktioniert hat, dass es nicht nur ein Ansatz ist, der mit Klienten gelebt wird, sondern auch unter den Mitarbeitenden und in der Führung erfolgreich angewendet wird.
  • wie sich die lösungsfokussierte Haltung in ihrer Führung zeigt.
  • welche Rolle für sie Zutrauen und Unterstützung der Mitarbeitenden spielt.
  • wie die Produkte des LBZ St. Anton Zustande kommen.
  • was die Schule des LBZ St. Anton anders macht als andere Schulen.
  • wie Schülerinnen und Schüler im LBZ St. Anton Willkommen geheissen werden.
  • welche Rückmeldungen sie von Schülerinnen dazu erhalten.
  • wie sie mit Schülern umgehen, die klassischer Weise als Schulverweigerer bezeichnet werden.
  • wie sie Jugendliche konsequent als Expertinnen wahrnehmen in allem was sie tun und machen.
  • wie sie Kinder und Jugendliche ihre Entwicklungsziele formulieren und moderieren lassen.
  • welche Rolle eine lösungsfokussierte Haltung für sie spielt.
  • wie es ihnen als Führungskraft gelingt, den Rahmen zu setzen und damit Garant der Rahmenbedingungen zu bleiben.
  • wie es gelingt möglichst produktiv den Rahmen zu gestalten und entsprechend Erfolg zu haben.
  • was sie Führungskräften, die neu beginnen, für ein gutes Gelingen empfehlen würden.

 

Höre dir Episode #2 hier an.


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Herzlich,
Dominik Godat & Elfie Czerny

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Ein kleiner Unterschied, der einen Unterschied macht…

Mitarbeitende wertschätzen

Eine schöne Geschichte einer Kursteilnehmerin:

„Im Rahmen eines Mitarbeitergesprächs habe ich mich bei einer Mitarbeiterin bedankt für ihren Einsatz am Arbeitsplatz und ganz besonders für ihre Unterstützung von Kollegen anderer Abteilungen, die sie von sich aus leistet ohne Aufforderung meinerseits und ohne diese Unterstützung an die große Glocke zu hängen. Es ist mir auf Umwegen zu Ohren gekommen, dass sie ohne zu zögern einspringt bei Engpässen und auch Tätigkeiten übernimmt, die nicht zu ihrem Arbeitsbereich gehören.

Im ersten Moment zeigte sie sich überrascht von meiner Kenntnis und sie war zunächst etwas irritiert. Ich habe die Mitarbeiterin bislang eher als kritische Persönlichkeit wahrgenommen, die sich des Öfteren benachteiligt fühlt.

Am Ende des Gesprächs hat sie sich bei mir bedankt und geäußert, dass mein Lob ganz wichtig für sie ist. Sie war sehr gerührt und hatte zu meiner Überraschung tatsächlich Tränen in den Augen.

 Was hat funktioniert:

  • Die positiven Eigenschaften der Mitarbeiterin wurden fokussiert und ihre Stärken angesprochen.
  • Die Motivation der Mitarbeiterin ist in meinen Augen nochmals verbessert worden.

 

Was habe ich besonders gut gemacht:

  • Ich habe der Mitarbeiterin ein angemessenes positives Feedback gegeben ohne Übertreibungen.
  • Sie hat sich dadurch wahrgenommen und  wertgeschätzt gefühlt.

 

Meine nächsten Schritte:
Was mir positiv auffällt, möchte ich zukünftig noch öfters aussprechen und nicht nur wohlwollend zur Kenntnis nehmen.“

Ein Praxishinweis vom Zentrum für lösungsfokussierte Führung

Besonders interessant erscheint uns, dass Wertschätzung sowohl als „miteinander nett sein“ gesehen werden kann und auch als Weg, Funktionierendes sichtbar zu machen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Mitarbeitenden dieses Funktionierende Element als Unterschied wahrnehmen,  der für die Führungskraft einen Unterschied macht, und damit auch, dass die Mitarbeitenden, mehr davon tun können und auch wollen.

Möchten Sie Funktionierendes sichtbar und nutzbar machen, dann lohnt es sich, den Mitarbeitenden detailliert zu erzählen, welches gezeigte Verhalten Sie schätzen und wie dies für Sie einen Unterschied macht. Dies hilft den Mitarbeitenden zu erkennen, was es ist, von dem sie mehr machen können

Zum Beispiel so: „Das hast du gut gemacht. Ich schätze es sehr, wie du die Teilnehmenden informiert hast und du die Sitzung strukturiert hast. Hilfreich fand ich u.a. die Agenda…“ im Vergleich zu nur „Das hast du gut gemacht.“

Wunder

Die ersten lösungsfokussierten Schritte – Erfahrungen eines Teamleiters mit der Wunderfrage

Die Erfahrungsberichte von Führungskräften in der Rubrik Erste Schritte sollen dich ermutigen, deine ersten lösungsfokussierten Schritte zu gehen, lösungsfokussierte Werkzeuge auszuprobieren und deinen individuellen Weg zu beschreiten.

Start before you are ready! Im Tun erlebst du, wie dieser Ansatz funktioniert und lernst, wie du ihn für dich sinnvoll einsetzen kannst. Berichte uns doch von deinen ersten Erfahrungen. Was hat bei dir besonders gut funktioniert?

Hier folgt der 2. Erfahrungsbericht! (Hier geht’s zum ersten Erfahrungsbericht)

Die ersten Erfahrungen mit der Wunderfrage

Ich leite seit einigen Jahren ein Team im IT-Bereich und möchte Ihnen meine ersten beiden Erfahrungen mit der Wunderfrage schildern. Die ersten lösungsfokussierten Schritte – Erfahrungen eines Teamleiters mit der Wunderfrage weiterlesen

skala

Die ersten lösungsfokussierten Schritte – Erfahrungen eines Teamleiters I

It’s simple, but not easy!

Der lösungsfokussierte Ansatz ist wahrlich simpel und gleichzeitig gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Vor allem zu Beginn stellt sich die Gretchen-Frage: Wie kann ich diesen in meinen Führungsalltag integrieren?

Deshalb wollten wir wissen, wie die ersten lösungsfokussierten Schritte von Führungskräften konkret verlaufen. Welche ersten Erfahrungen machen Vorgesetzte? Was funktioniert gut? Welche Fragen stellen sich? Welche Lernerfahrungen treten ein?

Die Erfahrungsberichte von Führungskräften in der Rubrik Erste Schritte sollen dich ermutigen, deine ersten lösungsfokussierten Schritte zu gehen, lösungsfokussierte Werkzeuge auszuprobieren und deinen individuellen Weg zu beschreiten.

Und los geht’s!

 

 

Die ersten Erfahrungen eines Teamleiters 

„Ich leite seit einigen Jahren ein IT-Entwicklungsteam, welche eine Kommunikationsplattform betreut, die vor etlichen Jahren aufgebaut und in den letzten Jahren stetig modernisiert wurde. Mit meinem Team von sieben Spezialisten entwickeln, betreiben und betreuen wir diese Plattform vollumfänglich.

Vor drei Jahren wurde bei unserem Investor, welcher selbst eine IT-Abteilung führt, ein zusätzliches Team aufgebaut, welches in vielen Bereichen dieselben Dienstleistungen erbringt wie mein Team. Die in weiten Teilen gleichen Dienstleistungen Die ersten lösungsfokussierten Schritte – Erfahrungen eines Teamleiters I weiterlesen