Problem- oder Lösungsfokussierung? Top, die Wette gilt…

Wetten, dass…

  1. Sie problemorientierte und lösungsfokussierte Fragen innert weniger Sekunden unterscheiden können?
  2. Sie den Unterschied zwischen problemorientierten und lösungsfokussierten Fragen auch ganz klar spüren?
  3. Und Sie sich anschliessend fragen, wie Sie mehr Lösungsfokus in Ihr Leben integrieren können?

Top, die Wette gilt!

1. Ordnen Sie folgende 10 Fragen den Kategorien „Problemorientierung“ und „Lösungsfokussierung“ zu. Fünf Fragen gehören zur einen Kategorie, 5 Fragen zur anderen.

5 Fragen Bild

Wie lange haben Sie gebraucht? Wir sind sicher, dass Sie dies schnell und richtig gelöst haben. Hier ist die Auflösung:

5 Fragen Lösung

 

2. Wählen Sie nun ein Anliegen aus, bei dem Sie Fortschritte erzielen möchten. Denken Sie an Ihr Anliegen und

  • lesen Sie sich jetzt die fünf problemorientierten Fragen laut vor. Achten Sie dabei nur darauf, wie es sich anfühlt, wenn Sie die  5 Fragen hören und 2-3 Sekunden auf sich wirken lassen. Beantworten Sie die Fragen nicht.
  • Lesen Sie sich anschliessend die fünf lösungsfokussierten Fragen laut vor und achten Sie darauf, wie sich diese anfühlen.

Welche Unterschiede haben Sie entdeckt?

In unseren Seminaren erzählen uns die Teilnehmenden bei dieser Übung ausnahmslos, dass sich die problemorientierten Fragen schwer anfühlen, dass Sie eher handlungsunfähig machen, dass es vorwiegend um Dinge geht, die nicht mehr beeinflusst werden können und nunmal so sind. Wogegen die lösungsfokussierten Fragen Hoffnung geben, sich leicht anfühlen, damit bereits erste Ideen entstehen, diese somit handlungsfähiger machen sowie die Teilnehmenden bei diesen Fragen Zuversicht und eine Art Aufbruchstimmung verspüren.

Welche Unterschiede haben Sie entdeckt? Unabhängig davon, wie Sie diese benennen, sind wir sicher, dass Sie den Unterschied der beiden Fragearten klar spüren!

3. Von welchen Fragen – problemorientierten oder lösungsfokussierten – möchten Sie mehr in Ihrem Leben? Und wann beginnen Sie damit, sich diese konsequent zu stellen?

Mit dem Kartenset „Lösungen au der Spur – 50 wirkungsvolle Fragen für Führungskräfte“ haben Sie ein einfaches Werkzeug mit 50 lösungsfokussierten Fragen für Ihre Praxis. Wenn Sie mehr über Lösungsfokus lernen möchten, bietet das Buch „Lösungen auf der Spur – Wirkungsvolle Führung dank Lösungsfokus“ einen guten Einstieg.

„Lösungen auf der Spur“ erscheint auf Ungarisch

Wir freuen uns riesig, dass unser Buch „Lösungen auf der Spur – Wirkungsvoll führen dank Lösungsfokus“ auf Ungarisch übersetzt wurde und in den nächsten Tagen erscheint!

We are very happy that our book „Lösungen auf der Spur – Wirkungsvoll führen dank Lösungsfokus“ has been translated into Hungarian and will be published in a few days!

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Zwei lösungsfokussierte Kurzgeschichten…

Wir freuen uns immer sehr über Rückmeldungen unserer Teilnehmenden, von Leserinnen und Lesern des Buches,  Anwendenden des Kartensets, Führungskräften und allen anderen, die lösungsfokussierte Geschichten erleben.

Hier zwei lösungsfokussierte Kurzgeschichten von Rico Kunz, Direktor des Hotel Post in Sargans, welcher einen 2-Tages-Workshop „Lösungsfokussierte Führung“ besucht hat und danach seine ersten motivierenden Erfahrungen gemacht hat:

„Hallo Dominik,

du hast gesagt du hättest gerne mal eine Rückmeldung.

Ich konnte deine Ansätze schon mehrmals anwenden. Dies macht übrigens viel Freude, im Speziellen dann, wenn man merkt dass es was gebracht hat. Ich merke aber auch dass diese Ansätze viel Übung und Erfahrung brauchen, bis man sie wirklich beherrscht. Übung macht den Meister.

Zwei erfolgreiche Beispiele
Ich konnte Lösungsfokussierung bei einem Kollegen sowie einem Mitarbeitergespräch erfolgreich einsetzen:

  1. Einer meiner Freunde hatte im Geschäft Probleme mit einem Vorgesetzten und wollte aus diesem Grund bei diesem Unternehmen voreilig kündigen. Er kam zu mir und wollte einen Rat, worauf ich jedoch ohne die Situation genau zu kennen, nicht einfach etwas sagen wollte. Aus diesem Grund stellte ich ihm einige ausgewählte lösungsfokussierte Fragen. Nach circa vierzig Minuten kam er von sich aus zum Entschluss, dass es noch bessere Wege gibt, als einfach alles hinzuwerfen. Im Moment scheint er wieder viel besser mit seinem Vorgesetzten auszukommen und will auch nicht mehr kündigen.
  2. Ich erzählte dir bereits im Workshop von diesem Fall. Zwei gut arbeitende Mitarbeite hatten Streit und sahen keinen vernünftigen Weg diesen beizulegen. Da entschied ich mich wiederum für deine Fragen und Tools im speziellen für das Tagebuch des Funktionierenden. Mittels mehrerer kurzer Coachings von jeweils ca. 15 – 30 Minuten und dem Einsatz des Tagebuchs gelang es uns, die zwei Streithähne einigermassen zu versöhnen. Sie werden sicher nicht mehr super Freunde, können jedoch miteinander arbeiten. Im Tagebuch hatten Sie die Aufgabe immer die guten Sachen aufzuschreiben. z.b. gemeinsame erfolgreiche Arbeiten, etc.

Gruss Rico“

Coaching in der Weiterbildung – der wahre Trend: ein Paradigmenwechsel im Hintergrund

Dieser Artikel erschien in Ausgabe 3 / 2015 des BLICKPUNKT KMU, dem unabhängigen Wirtschaftsmagazin für Schweizer KMU.

 

Coaching in der Weiterbildung – der wahre Trend: ein Paradigmenwechsel im Hintergrund

Dominik Godat und Elfriede Czerny

Coaching ist der Trendbegriff schlechthin, nicht nur in der Weiterbildung. Der wahre Trend spielt sich jedoch im Hintergrund ab. Denn dort findet in vielen Bereichen ein Paradigmenwechsel statt: Weg von der Problemoptik, hin zu einer lösungsfokussierten Haltung.

Coaching boomt! Coaching ist in! Coaching ist Trend! So scheint es auf den ersten Blick. Doch das was als Trend verkauft wird, ist meist altbekannt. Und das, obwohl Coaching omnipräsent ist und Coachingweiterbildungen wie Pilze aus dem Boden schiessen. Der wahre Trend jedoch ist nicht ganz so offensichtlich.

Coaching – ein Trendbegriff, der alles und nichts bedeutet
Das Wort «Coaching» hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Trendbegriff entwickelt, nicht nur in der Beratung und Führung, sondern in unzähligen Lebensbereichen. Sie können sich vom Executive-Coach bis zum Fitness-Coach, vom Life-Coach bis zum Ernährungs-Coach weiterbilden. Alle heissen Coaches, alle machen coaching. Wer sich früher Berater genannt hat, nennt sich heutzutage Coach. Meist machen die dann jedoch das gleiche, was sie auch schon unter der alten Bezeichnung gemacht haben. Nur der Begriff hat sich geändert. Coaching ist heute ein Sammelbegriff für viele verschiedene Beratungs- und Begleitungsangebote, der eigentlich nichts mehr aussagt. Deshalb lohnt es sich genau hinzuschauen, was diejenigen, die sich Coaches nennen und diejenigen, die Coachingweiterbildungen anbieten, genau tun. Tut man dies, wird klar, dass die Inhalte nicht neu sind. Aber der Begriff «Coaching» ist halt trendy und lässt sich gut verkaufen.

Expertenberatung oder Prozessbegleitung?
Um die verschiedenen Coaching-Angebote gut einordnen zu können, lohnt sich die Unterscheidung zwischen Expertenberatung und Prozessbegleitung. Wenn vorwiegend das Fachwissen des Coaches im Zentrum steht, handelt es sich um eine klassische Expertenberatung. Diesse findet in der Weiterbildung zum Beispiel im Rahmen einer Studienberatung statt. Dort werden Sie über die vorhandenen Angebote informiert, erhalten Ratschläge, wie Sie am besten vorgehen und wissen danach über die konkrete Sachlage Bescheid. Diese Beratungsform ist vor allem dann sinnvoll, wenn Ihnen Fach- oder Sachwissen fehlt, um einen Schritt weiterzukommen. In vielen Coachingweiterbildungen werden Sie ebenfalls zum Fachexperten für ein spezifisches Thema und können dann den Ratsuchenden mit Ihrer Expertise weiterhelfen. Expertenberatungen gab es schon immer. Mit dem Titel «Coaching» versehen, werden sie jedoch wieder hip.

Coaching im engeren Sinne setzt nicht auf möglichst viel Fachwissen, sondern vielmehr auf eine Hilfe zur Selbsthilfe in Form einer Prozessbegleitung. Bei der Prozessbegleitung stehen Kunden mit ihren Anliegen, ihren Erfahrungen und ihren Ideen im Zentrumund werden von Coaches auf ihrem Weg begleitet.

Prozessbegleiter fragen mehr als sie sagen. Und nicht primär, weil sie etwas wissen wollen, sondern viel mehr mit der Idee, dass die Kunden selber Experten für ihre Situation sind und die gestellten Fragen bei ihnen nützliche Reflexionen auslösen, die sie weiterbringen. Coaches sind Fragende, die Sie mit spezifischen Fragetechniken unterstützen, sich mit Ihrer Situation auseinanderzusetzen und für sich und aus sich heraus gute Lösungen zu finden. Diese Art von Coaching ist dann ideal, wenn die Situation komplex ist und Standardkonzepte nicht mehr passen. Dann, wenn es individuelle Lösungen braucht, für die nur Sie selber – und nicht ein externer Coach – Experte sein können.

Während Expertenberatungen und Beratungsweiterbildungen seit Jahrzehnten zum Standard gehören, findet sich diese Art der reinen Prozessbegleitung in der Weiterbildung noch eher selten. Und wenn, dann entweder als Coachingweiterbildung für spezifische Zielgruppen, wie zum Beispiel im CAS Coaching als Führungskompetenz der Hochschule Luzern, oder als Begleitangebot in Führungskräfteschulungen, wie im CAS Leadership der Hochschule Luzern, in dem Führungskräfte von Coaches während der Dauer des CAS in ihrer Führungspraxis begleitet werden.

Der wahre Trend: ein Paradigmenwechsel im Hintergrund
Obwohl Coaching als Begriff in aller Munde ist, spielt sich der wahre Trend jedoch im Hintergrund ab. Denn dort findet momentan in vielen Fachbereichen ein schrittweiser Paradigmenwechsel statt, der stark durch den Erfolg des lösungsfokussierten Coachingansatzes getrieben wird, welcher ab Ende der siebziger Jahre von Steve de Shazer, Insoo Kim Berg und ihrem Team entwickelt worden ist. Steigende Anforderungen verlangen in den meisten Bereichen zunehmend nach einer raschen, pragmatischen und gleichzeitig nachhaltigen Lösungsfindung. Und genau dafür wurde dieser Ansatz entwickelt, der sich nun 40 Jahre später rasant verbreitet.

Kern des lösungsfokussierten Ansatzes ist eine etwas andere Haltung Problemen gegenüber, als wir dies gewohnt sind. Währendem wir gelernt haben, dass wir Probleme analysieren müssten, um diese auch lösen zu können, geht dieser Ansatz einen schnelleren und zukunftsorientierteren Weg. Er fokussiert konsequent auf Ziele, vorhandene Stärken und Ressourcen sowie auf sinnvolle nächste kleine Schritte. Anstatt zu fragen «Was läuft schief?» interessiert vielmehr

  • ein attraktives und detailliertes Zielbild («Was wollen wir genau? Was wird dann anders sein?»),
  • das Bewusstwerden der eigenen Stärken und Ressourcen («Was können wir gut? Was können wir einsetzen, um einen Schritt weiterzukommen?») sowie
  • das Entwickeln von kleinen, realistischen nächsten Schritten, die auch tatsächlich umgesetzt werden und uns in Richtung unseres Zieles bringen («Woran werden wir erkennen, dass wir einen kleinen Schritt weiter sind? Was werden wir dann getan haben?»).

Viele Bereiche, in denen es um eine effektive und effiziente Lösungsfindung geht, entwickeln sich zunehmend weg von der ursprünglichen Problemanalyseoptik, hin zu einer lösungsfokussierteren Denkhaltung. Dies spielt sich jedoch im Hintergrund – obwohl stark vom Coaching beeinflusst – meist ohne das Wort Coaching ab. Ob in Personalmanagement, Merger & Acquisitions, Verkauf, Risikomanagement, Pädagogik, Organisationsentwicklung, Konfliktmanagement oder in der Führung – die lösungsfokussierte Denkhaltung erobert sich in vielen Bereichen erfolgreich ihren Platz, weil sie wirkungsvoll und effizient zur Zielerreichung beiträgt. Dies äussert sich natürlich auch in der Weiterbildung, in der dieser Ansatz in immer mehr Angeboten vorkommt.

Besonders spannend ist dabei momentan die Entwicklung im Bereich der Führung. Lösungsfokussierte Führung, welche lösungsfokussierte Coachingkompetenzen mit erfolgreicher Führung verknüpft, rückt mehr und mehr in den Fokus. Führungskräfte richten dabei die Aufmerksamkeit auf die Potenzialentfaltung ihrer Mitarbeitenden und stossen mit den richtigen Fragen Lösungsfindungs und Entwicklungsprozesse an. Studien mit lösungsfokussierten Führungskräften belegen, dass diese Art der Führung nicht nur zu besseren Resultaten und einem höheren Engagement der Mitarbeitenden führt, sondern Führungskräfte in ihrer Führungsaufgabe entlastet und diese sich in ihrer Führungsrolle bedeutend wohler fühlen. Und dies zeigt sich bereits in entsprechenden Weiterbildungsangeboten.

Hier können Sie den Original-Artikel downloaden: Blickpunkt KMU – Coaching in der Weiterbildung – der wahre Trend: ein Paradigmenwechsel im Hintergrund

LETZTE CHANCE FÜR LATE BIRDS! JETZT NOCH ANMELDEN FÜR DIE SOLWORLDDACH-KONFERENZ VOM 29./30. MAI 2015 – ES HAT NOCH WENIGE PLÄTZE FREI!

Weiter geDACHt

Zum zweiten Mal gibt es die internationale SOLworld Konferenz zum Austausch über lösungsfokussiertes Arbeiten in Organisationen auf Deutsch. Die Konferenz ist von und für Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH). Wir freuen uns darauf. dass bei unserer zweiten Konferenz fleißig weitergeDACHt und weitergemacht wird

Die Konferenz findet 2015 vom 29. Mai 2015 ca. 12:00 bis zum 30. Mai ca.18:00 in Bad Soden in der Nähe von Frankfurt statt.

Weitere Infos findest du hier: http://solworlddach.com/  LETZTE CHANCE FÜR LATE BIRDS! JETZT NOCH ANMELDEN FÜR DIE SOLWORLDDACH-KONFERENZ VOM 29./30. MAI 2015 – ES HAT NOCH WENIGE PLÄTZE FREI! weiterlesen

Neues Buch „Lösungsfokus in Organisationen – zukunftsorientiert beraten und führen“

So macht das Öffnen des Briefkasten Freude!

Susanne Burgstallers Buch „Lösungsfokus in Organisationen – Zukunftsorientiert beraten und führen“ ist da!

U.a. mit einem Artikel von Elfie Czerny zu „Achtsamkeit und Anfängergeist, die »Seele« von Lösungsfokus – Buddhistische und taoistische Einflüsse“ sowie von Dominik Godat zu „Wirkungsvoll führen dank Lösungsfokus“.

Für die Buchvernissage in Wien haben wir zwei Video Botschaften gemacht:

Hier erzählt Susanne über ihr Werk:

Schöne Lernerfahrungen einer Studentin, die den lösungsfokussierten Ansatz zum ersten Mal in einem Change-Projekt anwendet.

Schöne Lernerfahrungen einer Studentin, die den lösungsfokussierten Ansatz zum ersten Mal in einem Change-Projekt anwendet. Und es zeigt sich wieder „It’s simple, but not easy!“: Es lohnt sich sehr die einfachen lösungsfokussierten Grundsätze anzuwenden und in der Umsetzung ist dies gar nicht so einfach!

„The SF process was difficult – I found that when discussing current conditions I often wanted to focus on the past! – but effective. Sticking to the agenda of focusing on the current conditions, future conditions, strengths, scaling, and commitment levels at each client meeting was the hardest part. Learning to listen and guide the conversation by using the right language was challenging but efficient in continuing the process. One thing I need to focus on in order to further develop is making sure I use affirmative language, and ensure that topics and themes are discussed are actionable terms. I gained a lot of confidence by learning something completely new!

Und hier die ganze Geschichte erzählt von David E. Weber:

„Hello. This semester (January to May 2015) I worked with a fourth-year student named Sara on a directed individual study (D.I.S.) project. This kind of project involves a professor working one-to-one with a student in order for the student to learn, often experientially, what he or she would not necessarily learn in the classroom.

Sara spent 16 weeks with me last semester (August to December 2014) as one of 16 students enrolled in an organizational communication module. Over a period of several days, I taught the basic „pieces of the puzzle“ for taking an SF approach to facilitating change. More than any other student, Sara wanted to try out and amplify, expand and extend those basic skills. So she arranged for a D.I.S. this semester, and arranged to serve as a solutions-focus consultant with a local church that was facing some challenges revolving around change.

Sara and I would meet once a week. I would coach her on learning a certain set of steps that she would then, a day or two later, perform during a meeting with members of the client organization (primarily working with the pastor of the church). At our next session, we would debrief her experience, and then I would coach her in learning the next set of steps. And so it went.

Sara completed the four-month consulting project about a week ago. Today she submitted to me a project report, several pages long. From that report, I would like to share the following paragraph, in which Sara reflects on her hands-on experience learning and working with SF tools:

„Doing this D.I.S. has been one of the best learning experiences I have ever had. It was a great opportunity to learn a process and then be able to practice it. I discovered that I really enjoyed consulting even though it was a lot different than I thought it would be. The SF process was difficult–I found that when discussing current conditions I often wanted to focus on the past!–but effective. Sticking to the agenda of focusing on the current conditions, future conditions, strengths, scaling, and commitment levels at each client meeting was the hardest part. Learning to listen and guide the conversation by using the right language was challenging but efficient in continuing the process. One thing I need to focus on in order to further develop is making sure I use affirmative language, and ensure that topics and themes are discussed are actionable terms. I gained a lot of confidence by learning something completely new!“

Thanks to all of YOU for inspiring me to work with Sara in this project. Sara did all the work, however; I never met the client, or even talked with organizational personnel on the phone.

David W.“

David E. Weber, Ph.D.
Associate Professor,
Communication Studies
U of North Carolina Wilmington
601 South College Road
Wilmington NC 28403 U.S.A.
Tel. (direct line) 01.910.962.3396
Email: weberd@uncw.edu

Danke, lieber David, dass wir deinen Beitrag hier abdrucken und zeigen können, dass es sich lohnt, lösungsfokussiert zu arbeiten!

Erhöhen Sie das „Employee Engagement“ Ihrer Mitarbeitenden mit lösungsfokussierter Führung

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Wissenschaftliche Studien zum Thema Employee Engagement[1]  zeigen auf, dass Unternehmensbereiche mit höherem Engagement der Mitarbeitenden eine signifikant bessere Gesamtleistung erzielen. Diese Unternehmensbereiche weisen zum Beispiel nicht nur eine höhere Kundenloyalität aus, sind profitabler und produktiver, haben eine geringere Fluktuation sowie niedrigere Absenzquoten, sondern produzieren auch in einer besseren Qualität (Harter et al. 2009, 3).

Ein hohes Employee Engagement macht also einen bedeutenden Unterschied. Doch wie kann dieses erhöht werden? Forschungsresultate zeigen, dass es vor allem durch die direkte Führung beeinflusst wird: Erhöhen Sie das „Employee Engagement“ Ihrer Mitarbeitenden mit lösungsfokussierter Führung weiterlesen

Die ersten lösungsfokussierten Schritte – Rose statt Kaktus

Die Erfahrungsberichte von Führungskräften in der Rubrik Erste Schritte sollen dich ermutigen, deine ersten lösungsfokussierten Schritte zu gehen, lösungsfokussierte Werkzeuge auszuprobieren und deinen individuellen Weg zu beschreiten.

Start before you are ready! Im Tun erlebst du, wie dieser Ansatz funktioniert und lernst, wie du ihn für dich sinnvoll einsetzen kannst. Berichte uns doch von deinen ersten Erfahrungen. Was hat bei dir besonders gut funktioniert?

Hier folgt der 3. Erfahrungsbericht.

Rose statt Kaktus

Der Fehler-Kaktus kehrt zurück – Das kann doch nicht sein!
Im Jahr 1994 wechselte unsere Firma ihren Standort, wir bezogen erstmals ein Großraumbüro in dem ca. 100 Mitarbeiter gemeinsam auf einer Etage arbeiteten. Ich erinnere mich gut an diese Zeit und speziell an zwei Gegebenheiten. Zum einen war da unser Chef, der einführte, dass bei jeder erfolgreich fertiggestellten Implementierung das entsprechende Team mit einer Flasche Wein belohnt wurde. Die Übergabe wurde an einer Teamsitzung zelebriert und die Freude beim beschenkten Team war gross. Das entsprechende Team war stolz und alle konnten spüren, wie die Teams in dieser hektischen Zeit durch diese Geste zusammengeschweisst wurden.

Es existierte jedoch noch eine andere Bewegung. Bei einem Fehler wurde in der wöchentlichen Statussitzung ein kleiner Kaktus vergeben, welcher am betroffenen Arbeitsplatz des Mitarbeiters aufgestellt wurde. Dieser Fehler-Kaktus blieb solange an diesem Ort, bis ein anderer Mitarbeiter einen Fehler machte. Die ersten lösungsfokussierten Schritte – Rose statt Kaktus weiterlesen